Freitag, 27. März 2015

Etwas Sonnenschein im vielen Grau.

Irgendwie in dieser Richtung wollte ich den Aufhänger dieses Postings machen. Wohnzimmerbilder. Viel Grau. Und dann dieses gelbe Kissen. Wie ein Sonnenstrahl. Ein Vorbote des Frühlings.

Das war allerdings vor diesem Dienstag schon. Die Bilder sind nicht mehr so neu. Und seit dann das Unglück am Dienstag passiert ist, wollten weder die Bilder, noch die Worte aus mir heraus.

Wir alle wissen, dass uns zur Zeit nicht so recht nach Sonnenschein im Grau ist. Der tragische Flugzeugabsturz der Germanwings Maschine letzten Dienstag sitzt in den Knochen vieler Menschen. Mir als "Flugängstlerin" sowieso. Doch mir als Mutter noch viel mehr. Unfassbar. Tragisch. Entsetzlich.
Ich hab es nicht geschafft, das Unglück "nicht" zu erwähnen. Und dennoch möchte ich bewusst nicht mehr dazu sagen, als dass ich in meinen Gedanken bei den Angehörigen der Verstorbenen bin. Und zwar ausnahmslos bei ALLEN Zurückgebliebenen. Und ich wünsche ihnen, dass sie lernen mögen, irgendwann einmal mit diesem Schlag leben zu lernen. 


Lichter lass ich leuchten. In Gedenken an die unschuldigen Opfer. Auch wenn es mich nicht unmittelbar be-troffen hat, das alles hat mich dennoch sehr ge-troffen...

 
Ich möcht heut nicht viel zu meinen Bildern sagen. Sie sprechen ohnedies für sich. Wer neugierig darauf geworden ist, was es mit dem schönen Osterkranz (der eigentlich eine Osterschüssel ist) auf sich hat, der schaut auf meiner Fotografenseite vorbei, dort zeige ich ein Portrait der Floristin, die mir dieses schöne Stück gemacht hat.

*HIER* gehts entlang zum Beitrag.



Haltet eure Lieben fest. Kuschelt euch zu ihnen und sagt ihnen mindestens einmal am Tag, wie lieb ihr sie habt. Das ist eines der Lehren, die wir aus so einem Unglück nehmen sollten,





Montag, 23. März 2015

Herzenswarmer Besuch

Ui, das war nicht schwer für meine Seelen(sachen)leserInnen - die Lampe überm Esstisch ist "neu". Wobei - wirklich neu ist die nicht, ich hab sie schon seit 2 oder 3 Jahren und sie hing schon einige Male über dem Küchentisch. (Schaut mal HIER zum Beispiel.) Da hatten wir allerdings noch den alten, breiteren und längeren Tisch und da passte sie irgendwie besser. Jetzt ist sie zu wuchtig, man stößt sich leicht den Kopf an, beim aufstehen und beim Tisch decken und.... naja, was soll ich sagen: ich befürchte, ihre Tage sind gezählt! (ähm.... ich hab den Lieblingsmann schon darauf vorbereitet.... das war jetzt also nicht der Wink mit dem Zaunpfahl, ... er hat es sich " eh schon gedacht und darauf  gewartet" ... tja, ich glaub, er findet sie auch irgendwie mühsam überm Tisch. ;-)


Nun gut. Das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen. Ich hinke mit so vielen Posting(sideen) hinterher, um halbwegs aktuell zu bleiben UND ein bisserl unter "Druck" (vielleicht haben es manche schon bei Barbara von Herzenswärme gesehen...) zeig ich euch schnell ein paar Bilder von unserem gestrigen Besuch und der gedeckten Jausentafel - das Abendessen haben wir dann alle beide nimmer fotografiert, da waren wir schon zu sehr mit plaudern und "uns austauschen" beschäftigt :). Es war wieder total fein mit Barbara und ihrem Mann, ein gemütlicher Sonntag, der förmlich nach Wiederholung schreit! :)

 

Der von Barbara genannte Zitronenkuchen ist wahrlich ein Highlight! Ich habe ihn zum ersten Mal gebacken und er hat herrlich fluffig und leicht zitronig geschmeckt. Die Zuckerglasur hat meiner Meinung nach den zwarten Geschmack noch abgerundet und wir werden ihn in unser "Lieblings(schnelle)kuchenrepertoir"  aufnehmen. TM Besitzer haben das Rezept im grünen Grundkochbuch, das findet man bestimmt auch irgendwo im Internet.


Meine Osterdeko ist heuer gelb und kupfer aber das hab ich, in groben Zügen, ja schon in einem anderen Posting gezeigt. In einem meiner absoluten Lieblingsblogs, nämlich bei Rebecca von "Sinnenrausch", hab ich letztens sooo eine liebe Osteridee *klick* gesehen, wollte sie nachmachen und hab eigens dafür Kupferlack besorgt. Leider hab ich aber die alten Osterhaserln etc. aus Holz nicht mehr gefunden, obwohl ich mir GANZ SICHER bin, dass ich solche mal hatte. (Oder hatten meine Eltern die Holzfiguren zu Hause?!?!?!!!???) Aus der Not heraus haben grünliche Porzellaneier (die ich hoffentlich nie wieder brauche) herhalten müssen und auch das große Kupferei von der Tischdeko war einstmals zartrosa und wurde kurzerhand "vergoldet". Coole Idee, Rebecca! :)

So, auf ausdrücklichen Wunsch zeig ich euch noch eine Gesamtaufnahme vom frisch renovierten Esszimmer, ich vergess immer drauf, tut mir leid. Habt eine schöne Woche, alles Liebe!


Dienstag, 17. März 2015

März in der Küche und Osterhasenkekse

 Die Märzküche gibt diesen Monat nicht sehr viel Neues preis. Och doch, 
aufmerksamen SeelensachenleserInnen wird vielleicht doch etwas "ausgetauschtes"
auffallen, mal schauen, ob ihr die kleine Veränderung entdeckt.

Ansonsten sind ein paar Frühblüher und Zweige und natürlich die
ersten kleinen österlichen Schmuckstücke eingezogen oder besser:
aus den Tiefen des Kellers wieder hervorgeholt worden.
Sonst gibt`s nix Neues in der Küche im März.


 Mitten unter den Ostersachen, in meinen Schachteln im Keller, hab ich auch die Ausstechformen 
wieder gefunden. Ich habe mir angewöhnt, die jeweiligen Keksausstecher mit den passenden
Dekoteilen gemeinsam zu verstauen, so hab ich immer alles zur richtigen Zeit parat und
vergess auch nicht darauf. Unterm Jahr brauch ich ja keine Hasen, Ostereier oder Karotten 
in Keksform, da gehen sie mir in der Küche nicht ab. Wenn doch - weiß ich ja, wo ich sie finde.


 Diese herzigen Ausstecher hab ich letztens bei einem Einkaufsbummel mit meiner 
Schwiegermama entdeckt und konnte mich nicht zurückhalten. Die sind ja schon
als Deko entzückend - selbst wenn man keine Kekse damit aussticht :) .


 Auch wenn ich mir Osterstrauchanhänger aus Ton mit diesen Förmchen gut vorstellen könnte,
haben wir trotzdem fleißig damit gebacken. Süße Mürbteigkekse sollten es werden - 
zu Weihnachten habe ich heuer ja absolut NIX keksiges gemacht - also wurde es zu Ostern
jetzt wirklich Zeit dafür!


SÜßER MÜRBTEIG

200 g Butter, zimmerwarm in kleinen Stücken
80 g Staubzucker, etwas Vanillezucker
380 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz


Aus den Zutaten einen Mürbteig herstellen (nicht zu lange kneten, sonst
werden die Kekse zu fest) und in Folie gewickelt
ca 1 Stunde lang im Kühlschrank rasten lassen.

Backofen auf 180° vorheizen.

Keksteig ausrollen (ich nehme immer kleine Mengen des Teiges
um zu vermeiden, dass der Teig beim kurzen, erneuten kneten zu
warm wird) und Kekse ausstechen. Auf ein mit Backpapier 
ausgelegtes Blech legen und 12-15 min (je nach "Dicke" der
Kekse) goldbraun backen. 


 
Ich persönlich bin keine große Keksbäckerin, ich mag das "Geknete" und den "Mist" rundherum
nicht sooo gerne, v.a. sind dann immer alle meine Jungs bei der Stelle und wollen eigene Kekskreationen
machen  -  wie die Küche danach aussieht, brauch ich den Muttis unter euch sicher nicht sagen.

Diesmal hab ich allerdings nur mit Theo gebacken - wir haben die Zeit zu Mittag genützt (da
waren die Großen noch in der Schule und wir mussten uns nicht um die Ausstechförmchen streiten .... ;-) ).


 Die Mürbteigkekse eignen sich hervorragend, um sie mit Zuckerguss zu verzieren.
Ich war zu bequem dazu. Und... ähm... so viele sind nimmer davon da, als dass sich das
auszahlen würde. Solche Leckerein sind bei einem Haushalt mit 4 "jungen Männern" 
schnell weg. Ich find sie auch ohne Glasur schön. Und sie schmecken!



 Ich wünsche euch allen schöne Tage! Viel Sonnenschein und Frühlingsgefühle,



Dienstag, 10. März 2015

Ei-Ei, Zeit an Ostern zu denken

Ein wenig verspätet aber doch kehrt nun bei uns im Haus der Frühling ein und wir freuen uns schon auf das bevorstehende Osterfest. Beim Blick heute in den Kalender hab ich feststellen müssen, dass am Freitag in 2 Wochen schon die Osterferien beginnen - Zeit, ans österliche dekorieren zu denken - wenn auch nur sehr minimalistisch in diesem Jahr. 


Meine Farben zu Ostern sind heuer gelb & kupfer. Kupfer mag ich einfach total gerne, weil es eine warme Farbe ist und ich diesen edlen Touch immer schon mochte. Endlich gibt`s auch mal etwas dazu, da die Farbe ja momentan auch im Trend liegt. Gelb macht das gediegene KUPFERGOLD noch wärmer und lässt es strahlen, ich finde die Kombination gelungen!



Die Teelichthalter habe ich noch aus der Weihnachtszeit - teilweise sogar aus der Saison 2012. Die passen eigentlich das ganze Jahr über. Die Hyazinthen habe ich kürzlich beim Discounter gekauft - ich fand das Körbchen so schön und die Blätter sind kräftig, zweifarbig und sehen fast unecht aus. Leider sind die Blüten gestern aufgesprungen und erblüht, stehen jetzt zwar in voller Pracht, aber ich musste das Körbchen dennoch aus dem Wohnbereich entfernen, weil ich den intensiven Geruch nicht vertrage. Jetzt stehen sie auf auf dem Tisch vor der Terrassentür, da seh ich sie auch und draußen freuen sich die Bienen an dem intensiven Duft.


 Ein paar Porzellaneier, echte Eier, Vogelfedern und Moos aus dem Wald - mehr braucht`s nicht für mich als Deko. Und viele frische Blumen, Frühblüher und ein paar Schnittblumen gehören auch zum beginnenden Frühling dazu.





Ich wünsche euch noch einen wundervollen Tag! Bei uns ist es warm und sonnig, wir haben eine große Hunderunde gemacht, denn morgen soll es bis in unsere "Höhe" Schnee geben (was ich so gar nicht glauben mag - sind wir doch alle schon so auf Frühling eingestellt....).


Montag, 9. März 2015

Lebens|lauf



Meine Lieben,

ich bin gerührt von euren vielen lieben Worten zum Tod "unserer Urgroßmutter" ("Urli" wollte sie nie genannt werden, "Großmutter" war ihr viel lieber :) ). Auch eMails, sogar SMS Nachrichten und Instagram Kommentare mit ähnlichen "Geschichten" haben mich erreicht und ich danke für euer Vertrauen und die Anteilnahme.

2 Wochen ist es heute her, der Alltag hat uns fest im Griff. Es heißt, einen neuen "Alltag" zu schaffen, so vieles fehlt, es ist ruhig und ein neuer Rhythmus muss gefunden werden. Doch trotz der Traurigkeit geht das Leben weiter. Der Lieblingsmann hatte letzte Woche Geburtstag (also "fast" zumindest, er ist ja ein "Schaltjahrkind" und heuer gab`s ja keinen 29. Februar). Eine Torte hat er natürlich trotzdem von mir bekommen - sein jährlicher Wunsch eine "Topfen-Mandarinen-Torte" - sieht immer gleich aus, schmeckt immer lecker. Zuvor habe ich noch Vanillezucker selbst gemacht, dafür verwende ich Rohrohrzucker und eine Vanilleschote, die ich ein paar Tage trocknen lasse und dann mit dem Zucker in meiner Küchenmaschine pulverisiere.

Nach und nach ist mir nach Veränderung und die geschieht, indem ich immer wieder mal ein blaues Teilchen in die Küche wandern lasse (an und für sich ja gar nicht so meine Farbe bis jetzt). Ich finde die neue Farbe "cornflower" von IB Laursen so schön, kein hellblau, kein "simples" dunkelblau, irgendwie ganz besonders, die Farbe.


Seit längerem schon wünsche ich mir eine bauchige "Kringelvase", das Design kennt ihr sicher von anderen Blogs. Ich habe sie letzten Sommer in Dänemark gesehen, fand die Vase seither total hübsch und habe eigentlich mit einer klassischen in schwarz-weiß geliebäugelt. Bis.... ich die blau-weiße gesehen habe, da war`s um mich geschehen und so hab ich mir eine sommerliche Vase in dieser frischen Farbkombination gegönnt. Die handgemalte Vase passt nämlich nun auch perfekt zu den einzelnen blauen Geschirrteilen, die ich zu meinem alten, schlichten, weißen Alltagsgeschirr kombiniere. 


Und Tulpen... ich kann im Frühling nicht genug von ihnen bekommen. Bald ist die Zeit wieder vorbei und so kaufe ich mir wöchentlich ein paar - dieses Jahr vorzugsweise in orange oder gelb oder natürlich in weiß. 

So, heute steht wieder ein Geburtstag an - heute ist mein Großer dran. Er wird unglaubliche, unfassbare, unbegreifliche 13 Jahre alt. Wo ist nur die Zeit geblieben?? Er kommt erst abends von der Schule heim und wir werden ihn mit Brötchen und gebackener Topfentorte hochleben lassen!


blau-weiße Vase/Kähler Design, blaue Minirührschüssel/IB Laursen - HIER*


 

Alles Liebe und auf bald,


Kooperationspartner * 
 

Donnerstag, 26. Februar 2015

Dein letzter Weg.


Ich habe dich vor 14 Jahren kennengelernt. Ich erinnere mich noch an unsere erste Begegnung: ich war mit deinem Enkelsohn in eurem Garten. Es war ein warmer Frühlingstag und ich verbesserte Hefte, während er in seinen Akten las und arbeitete. Da hörte ich leises Reden und blickte hoch zum Balkon. Da sah ich dich zum ersten Mal, mit deinem Mann. Ihr ward wohl etwas verwundert über mich, wir haben uns freundlich gegrüßt und dann habt ihr euch wieder dezent zurück gezogen. Bald sahen wir uns wieder. Ich war schnell Teil eurer Familie geworden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe mich nie als Außenstehende fühlen müssen. Ich war immer Teil. 
Als ich euren Enkel geheiratet habe, war dein Wunsch groß. "Bitte zieht hier her." Ich erinnere mich noch genau, ich weiß noch, wo wir gestanden sind und dass du dich dabei an mich gedrückt hast. Es hat noch ein wenig gebraucht, du hast nicht nachgegeben. Genau gewusst, an wen du deinen Wunsch richten musst :) . 2004 sind wir eingezogen. 3 Generationen, fast 4, in einem Haus. Es war ein Experiment, manchmal eine Herausforderung, ein Versuch, ein Probieren jeden Tag auf`s Neue. Selbstverständlich für die "Alten". Manchmal schwer für die "Jungen", dennoch immer Familie. Du hast mich begleitet, durch schwierige Zeiten, die auf uns alle zukamen, warst mir immer die Oma, die ich vermisste, seit ich Kind war - meine Omi`s waren beide viel zu früh gestorben. Es war nicht immer alles rosa, aber ist es das? Im "normalen Leben"? Wir hatten oft unterschiedliche Meinungen - schmunzelnd muss ich dran denken, dass du ernsthaft gefragt hast, warum "das arme Kind nichts gescheites" zu essen bekommt, weil ich gestillt habe, statt die von dir empfohlene Fläschchennahrung zu geben. :) Generationen sind da aufeinander getroffen. Unterschiedliche Erfahrungen, Lebensmuster, Lebenspläne. Du hast mich hierher gebracht. An einen Ort, an dem ich mich vom ersten Moment an zuhause gefühlt habe. An einen Ort, an dem ich bis ins hohe Alter leben will. 
Selbst, als ich zwei Jahre nach unserem Einzug von eurem Enkel geschieden wurde, blieb nicht er, sondern ich. Wurde immer noch als Teil der Familie gesehen. Das habe ich immer so bewundert. Eben WEIL Generationen aufeinander trafen. Ich hab immer zu dir, zu euch gehört. Immer. Bedingungslos. Nicht nur als Mama eurer Urenkerl. Bedingungslos. Und wenn ich daran denke, wie sehr du dich gefreut hast, als ich meinen "Lieblingsmann" dann kennenlernte und ihn euch vorstellte, wird mir immer noch warm ums Herz. Vollkommen selbstverständlich habt ihr ihn aufgenommen. Als weiteren Teil zu euerer Familie gemacht. Überhaupt er und du - ihr hattet so eine starke Verbindung. Selbst als du schwächer wurdest, hast du IHM immer ein Lächeln geschenkt. Im letzten Jahr hab ich es oft schwer ausgehalten zu sehen, wie du dich verändert hast. Ich hab große Angst vorm Sterben. Mit dem Tod kann ich nicht gut umgehen. Einen toten Menschen möcht ich nicht sehen, kann mir nicht vorstellen, einem Toten nah zu sein. Eine persönliche Geschichte. Ich musste zum ersten Mal lernen, dass das Alter, die Krankheit, uns möglicherweise zur Gänze verändert. Nicht nur körperlich. Nicht nur mental. Der Wandel. Oft ausgesprochen, jetzt zum ersten Mal erlebt. Du warst müde in den letzten Wochen. Hattest immer so eine Angst vorm Sterben. Das hat`s schwer für uns gemacht. Du hast dich so ans Leben geklammert, so darum gekämpft. 
Ob ich geglaubt hätte, wenn mir jemand bei unserer ersten Begegnung gesagt hätte, dass ich dich einmal begleiten werde, wenn du gehst? Deine letzten Atemzüge mit dir atmen würde? Deine Tochter und ich waren bei dir. Es passierte so, wie du es immer wolltest: Zu Hause. In deinem Haus. Bei deinem Garten. In der Nähe vom Opa, mit dem du im April 68 - ... achtundsechzig! ... Jahre verheiratet gewesen wärst. Und am Ende ist es passiert, wie du es dir gewünscht hast. Und am Ende ist ganz selbstverständlich gewesen, dass auch ich bei dir war.

Ich hatte immer eine Vorstellung davon, wie es sein muss, wenn jemand stirbt. Uhren bleiben stehen, Kerzen flackern auf oder erlöschen. Man hat da so seine Ideen im Kopf. Doch es war anders. Die Uhr hat weitergetickt. Die Kerze war ganz ruhig, die Flamme stark und hell. Kein Windhauch, kein Luftzug. Nur Ruhe. Plötzlich Stille, als du den letzten Atemzug (d)eines langen, erfüllten Lebens getan hast. Und ich bin dankbar, dass deine Tochter und ich dabei waren. So, wie DU es dir gewünscht hast, Oma.  

Mach`s gut.
Gute Reise.
Und letztendlich Frieden.


Ich habe überlegt, ob ich meine letzten Worte und Gedanken an die Uroma meiner Jungs hier niederschreiben soll. Wer Seelensachen kennt weiß, dass ich immer ein Verfechter der "Echtheit" war. Hier gibts das echte Leben (selbst, wenn ich auf Fotos manchmal das Chaos für einen Moment beiseite schiebe). Ich kann so einen wichtigen Teil meines Lebensweges nicht ausblenden und tun, als wenn das private neben dem "öffentlichen hier" nicht existieren würde. Das kann ich nicht. Das bin ich nicht. 
Mir ist klar, dass ich einen Nerv treffe bei dem ein- oder anderen. Beim Nächsten vielleicht ein Augenrollen "weil das muss ja hier nun wirklich nicht sein". Was auch immer kommt, nehmt es an. Es hat aber nichts mit mir zu tun. Und es ist ok. 

Einen Gedanken möchte ich noch mit euch teilen. Ich habe vor 10 Jahren die Ausbildung zur "Doula" - Geburtsbegleitung gemacht und danach ein paar Mal Hausgeburten begleitet. Das Sterben eines Menschen in den letzten Stunden zu begleiten hat mich stark an das GEBOREN werden erinnert. Und es waren drei Frauen im Zimmer, als unsere Oma starb. So wie bei den Geburten (das wird mir jetzt bewusst). Und ich hatte die selbe Rolle: keine Verantwortung, wie die Hebamme, ich durfte einfach nur DA s e i n . (Unter)Stützen, ruhig bleiben, Dinge sehen, die den anderen Beteiligten möglicherweise im Moment nicht auffallen konnten. In den letzten Sekunden Kraft geben, oder vielleicht auch einfach zum Loslassen Mut machen. 
Es scheint, als wäre ein großes Lebensthema von mir genau das. Liebe C. , es scheint, als wäre ich zur "BEGLEITERIN" geboren.

Maria V.   
6. Jänner 1923 - 23. Februar 2015+

Samstag, 14. Februar 2015

Wochenende, Valentinstag und Sonnenschein!




Herz, was willst du mehr??


Bei uns ist heute so herrlich sonniges Wetter, dass ich unbedingt meine Kamera auspacken musste. Außerdem wollte ich euch schon lange zeigen, was sich wieder einmal in unserem neuen und sich absolut zum Lieblingsort gemauserten Esszimmer getan hat. Das Renovieren hat nun schön langsam sein Ende... aber zuvor wurde noch eine Wand hellbraun (aus sämtlichen Farbresten zusammengemischt, die sich noch im Haus befanden!!) gestrichen und neue Kissenbezüge aufgezogen. Ich habe sie schon vor Weihnachten mitsamt der Stuhlhussen und neuen Rollos bei Saustark Design bestellt und mich schon darauf gefreut, sie nach der Weihnachtszeit auf die Fensterbänke zu legen. Nun ist es endlich soweit, irgendwie fühlt es sich schon nach Frühling an - auch wenn ich weiß, dass das Mitte Februar noch etwas voreilig sein kann. Sieht das geblümte nicht herrlich aus?!?!? Ich weiß, es scheint vielleicht gar nicht so "trendy", aber ich finde diesen klassisch-edlen Stoff einfach zum Verlieben!


Außerdem ist heute nicht nur Wochenend´ UND Sonnenschein *klick* , sondern auch noch VALENTINSTAG !! Der Tag der Liebenden - auch wenn mein mich Liebender und von mir geliebter Schatz das Wochenende über gar nicht bei mir ist - meine Buben haben mich heut morgen (unwissend, dass heut Valentinstag ist ;-) ) schon mit einem Frühstück überrascht und ich mich selbst mit einem Strauß orangefarbener Tulpen beschenkt. Am Montag gehen ENDLICH!! alle wieder in die Schule, die Grippe hatte meine Jungs voll erwischt und das war diesmal echt hartnäckig.


Und hier seht ihr auch, womit ich mir das Wochenende versüße. Eine liebe Bloggerin, nämlich Yvonne von "Villa König" hat mir ihr Buch zur Ansicht geschickt und so blättere ich seit ein paar Tagen immer wieder hinein und bin schon ganz kribbelig, weil es echt Laune auf frische Farben und schöne Deko macht. Aber nicht nur - das Buch ist eine tolle Mischung aus Backen und Dekorieren, ihrem Haus und Ideen durch das Jahr. Auch.... für den Valentinstag gibts etwas :).



Yvonne blogt schon eine Weile und wir kennen uns virtuell schon ein paar Jahre. Umso schöner, dann ein handsigniertes Buch in Händen zu halten, ich freu mich mit und wünsche viel Erfolg mit dem Buch!  Ich werde es gerne zur Hand nehmen um mich davon inspirieren zu lassen! Es steckt sehr viel Arbeit und Liebe, ganz zu schweigen von Zeit dahinter! :)


Apropos inspirieren: bei mir wird die Deko mehr und mehr "österlicher". Ein paar Federn, ein paar Eier, irgendwie wär mir wirklich schon nach noch mehr Frühling. Der Fasching geht jedes Jahr ja völlig spurlos an mir vorüber, ich mag diese Zeit überhaupt nicht und dekoriere auch nicht mit bunten Papierschlangen oder dergleichen. Das war mir irgendwie immer schon zuwider.


Was mir auch schon sehr fehlt, ist ein Bummel durch eines meiner liebsten Blumenläden in der Gegend. Leider hat die "Blumenhütte", für die ich zu Ostern und zu Weihnachten immer die Werbung fotografiere und gestalte, grad Winterpause aber ich darf euch verraten, dass ich schon ein paar schöne Teile für die kommenden Plakate zusammen gestellt bekommen habe und ich mich schon darauf freue, in den nächsten Tagen mit dem Fotografieren loszulegen. Es werden wieder sooooo schöne Sachen dabei sein!! Zum Beispiel dieses Schmetterlingsbild "hinter Glas" und verschiedengroße, graue Vasen .... viele tolle Sachen von IB Laursen und Greengate .... einfach traumhaft!! Ich kann`s kaum erwarten, dass sie am 3. März endlich wieder aufsperren!! Schaut doch mal auf der FB Seite vorbei, über ein "Like" der Seite freuen sich alle sicher sehr und ihr verpasst auch nichts mehr und könnt schauen, was wir (ich mach ja öfter mal Bilder dafür) so unterm Jahr treiben :).


Allen Faschingsliebhabern wünsch ich noch einen schönen Karnevalsausklang und allen Liebenden, Verliebten, sich lieb habenden... einen wunderschönen Valentinstag! Allen anderen wünsch ich ein sonniges Wochenende und mir wünsch ich gesunde Kinder und dass ich fit bleibe!



Raffrollos, Stuhlhussen, geblümte Kissen und Nackenrolle - Saustark Design*
gold-weiße Kähler Vase - Geliebtes Zuhause*
Schmetterlingsbild, dunkelgraue Blumenvase, Wandbilder überm Klavier- Blumenhütte Grafenbach





Kooperationspartner*
DESIGN BY AMANDA INEZ